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Kickboxen

Mitte der 60er Jahre wurde diese Kampfsportart aus verschiedenen Kampfsportarten in den USA entwickelt.
Die Fausttechniken und Fußtechniken sind mit dem traditionellen Boxen und aus asiatischen Kampfsportarten wie Thaiboxen, Kung Fu oder Tae Kwon Do übernommen und modifiziert wurden.
Wir unterscheiden in verschiedene Disziplinen

Der Semikontakt

  • nach jedem gültigen Treffer wird der Kampf unterbrochen und die Wertungsrichter geben den Punkt für die jeweilige Aktion bekannt
  • nur mit leichtem Kontakt getroffen werden
  • gekämpft wird auf Bodenmatten
  • Schnelligkeit und die Körperbeherrschung des Sportlers ist entscheident
  • keine harten Treffer

Der Vollkontakt

  • dieser Fight wird in einem Boxring ausgetragen
  • es wird über die gesamte Kampfdauer gekämpft
  • Unterbrechung nur bei Regelwidrigkeiten durch den Ringrichter
  • am Kampfende werden durch den Punktrichtern die Wertungen bekannt gegeben gibt – keine Richtlinien für die Härte der Schläge, mehr aber für die korrekte Ausführung der Techniken
  • K.O. ist Beendigung eines Kampfes

Der Leichtkontakt

  • Mischung aus den beiden obengenannten Disziplinen
  • Gekämpft wird über die volle Kampfdistanz
  • nur mit leichtem Kontakt, ähnlich dem Semikontakt

Diese junge Sportart hat sich fest etabliert und ist aus dem Kampfsport nicht mehr weg zu denken. Es gibt weltweit es viele verschiedene Verbände und Organisationen, die diese Sportart anbieten. Hier werden keine Straßenschläger ausgebildet und begrüßt. Durch dieses Training sollen und werden Aggressionen abgebaut und die Persönlichkeitsbildung, die ein Sportler im Laufe der Zeit, entwickelt. Solch Kampfsportler gehen Auseinandersetzungen aus dem Weg und versuchen zu deeskalieren. Sollte es jedoch einmal nicht zu vermeiden sein, wird sich der Kampfsportler im Rahmen seiner erlernten Möglichkeiten und des Notwehrrechtes, dann aber zu verteidigen wissen.

Trainerteam

Steffen Schönherr

Kevin Schröter

Rainer Knoblauch

Einen Kampf zu vermeiden ist nicht feige, sondern klug!
Die Notwehr gem. § 32 StGB ist genau wie § 34 StGB ein Rechtfertigungsgrund. Liegen die Voraussetzungen des § 32 StGB vor, bleibt der Täter straffrei.